Politik-LK: Besuch von Herrn Peer Mock-Stümer
Am Freitag, den 18. September hatten wir als Politik-LK von Herrn McPhee Peer Mock-
Stümer zu Besuch, einen CDU-Politiker und Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin.

Geboren und aufgewachsen in West-Berlin in einer politisch aktiven Familie, zeigte er früh Interesse an die Politik, was dazu führte, dass er im Kreisverband der Jungen Union lange engagiert war, die ihn persönlich sehr prägte.
Heute ist er verheiratet, hat einen Sohn und ist evangelisch. Er stellte sich als jemand vor, der sehr gerne schauspielert, langjähriges Mitglied des erweiterten Präsidiums von Hertha BSC war und Vizepräsident des Berliner Boxverbandes ist. Beruflich arbeitet er zudem als Immobilienunternehmer.
Als größtes Problem in Berlin sieht er die gravierende „Wohnsituation“ und die gleichzeitig wachsende Bevölkerung. Zu seinen größten politischen Wünschen zählt er zum einen, dies zu beheben und zum anderen die Wissenschaft sowie die Kultur mehr in den Fokus zu stellen.
Das Wahlrecht ab 16 auf Länderebene sah Mock-Stümer zuerst kritisch, ging später allerdings mit der Parteimeinung mit und favorisierte dieses Vorhaben. Er zeigt sich bei Möglichkeiten für die Jugendbeteiligung in der Politik vorsichtig, wiederholt jedoch seine persönliche Prägung durch die Aktivität in der JU und empfiehlt dies allen jungen Menschen, die politisch interessiert sind und etwas bewegen möchten.
Auf die Frage, ob es heute in einer vielfältigen Gesellschaft noch vertretbar sei, im Parteinamen eine Religion zu haben, betont er den traditionellen und historischen Hintergrund des Namens, welcher früher dazu diente, den katholischen und evangelischen Teil der Gesellschaft zu dem Christlichen zu vereinen.
Trotz Kritik an einigen Vorhaben, z.B. der Rentenreform, stellt sich Peer Mock-Stümer geschlossen hinter die Politik der Bundes-CDU und Friedrich Merz und befürwortet dessen Migrationspolitik.
Er beobachtet den raschen Aufstieg von KI als unerwartet, verbindet diesen aber mehr mit Chancen als Risiken.
Zu dem Vorwurf, dass mit mehr Überwachung u.a. in U-Bahnhöfen die angestrebte Sicherheit eher in ein Gefühl der Kontrolle ausarten kann, entgegnete er, dass diese zur Abschreckung von Tätern diene und Opfer besser schützen solle.
Er trennt die CDU klar von der AfD und findet diese rassistisch und europafeindlich. Am Ende unseres Gespräches warnt der Politiker vor dem links- und rechtsextremen Spektrum.
Alma Marchesi Q1


