Workshops gegen Fake News und Desinformation
Medienkompetenz auf die 1: Im Dezember 2025 und Januar 2026 besuchte die Klasse 8d sowie der Wahlpflichtkurs Politik 10 die Workshops zu Fake News und Desinformation im Museum für Kommunikation.

Künstliche Intelligenz hat die Verbreitung von Informationen stark beschleunigt – und damit auch die von Fake News. Besonders für Jugendliche, die einen großen Teil ihrer Informationen über soziale Medien beziehen, wird es dadurch schwieriger, zwischen verlässlichen und manipulierten Inhalten zu unterscheiden.
Die Teilnehmenden der 8d und des Wpf 10 Politik reflektierten in den Workshops ihre eigene Nutzung von Social Media und Nachrichten im digitalen Raum. Ihnen wurden die Kennzeichen, als auch die möglichen Gefahren von Fake News und manipulierten Bildern im Netz verdeutlicht.
Zudem wurde thematisiert, wie Desinformation auch politische Prozesse erheblich verzerren kann. Öffentliche Meinungen werden beeinflusst, indem falsche oder manipulierte Inhalte gezielt verbreitet werden, um Vertrauen in Institutionen zu untergraben oder bestimmte Gruppen zu stärken.
Zur Überprüfung lernten sie u.a. Websites zu Faktenchecks (z.B. Mimikama, Correctiv) oder Tools kennen, um KI oder die Verwendungen von Fotos im Internet und Social Media besser einordnen und nachvollziehen zu können.

Insgesamt wurde deutlich, dass ein sensiblerer und bewusster Umgang mit digitalen Inhalten sehr wichtig ist. Die Jugendlichen sollten über den Unterricht hinaus noch einmal lernen, Quellen kritisch zu hinterfragen, Inhalte zu überprüfen und sich der Mechanismen hinter Fake News bewusst zu sein.
Ganz klar: Medienkompetenz wird damit zu einer Schlüsselqualifikation.
