schwarz-weiß-Aufnahme des jungen Erwachsenen Friedrich Ebert im Halbprofil. Er trägt Tweed-Anzug, Weste und Krawatte.

Friedrichs Freitags-Notizen 32

Worte der Woche

Liebe Schulgemeinschaft,

und schon befinden wir uns ein paar wenige Wochen im be-gonnenen Jahr 2025. Die Zeugnisse werden gerade jetzt ausgegeben, und dann folgt eine schulfreie Woche, die wirklich Alle nutzen sollten, um sich zu erholen, spannende Dinge in und mit der Familie zu unternehmen oder noch einmal zu überprüfen, ob die guten Vorsätze, die man sich für dieses Jahr vorgenommen hat, auch wirklich umsetzbar sind:

Weniger Süßigkeiten und mehr Gemüse zu essen, zum Beispiel, oder sich einen Hund zuzulegen statt einer Katze. Oder weder Hund noch Katze? Oder mal öfter spazieren zu gehen, als noch eine Serie N….x zu sehen? Wie dem auch sei, auch im Januar haben bereits wieder viele Dinge im Schulleben unserer Gemeinschaft stattgefunden, die einer Erwähnung wert sind. Und hier kommen sie nun also:

Was im Januar geschah:

Am 08. Januar (Mittwoch) tagte unser Förderverein an seinem nun festen Domizil im schönen, gemütlichen und umgestalteten Dachgeschoss der Villa auf dem Schulhof. Zentrales Thema war natürlich der Tag der offenen Tür, den der Förderverein (14 anwesende Eltern und Herr Akinci als Vorsitzender der GEV) maßgeblich mitgestaltete. Doch dazu gleich mehr. Am 09.01. (Donnerstag) traf sich das Klimaparlament mit dem Senats-Beauftragten von „Grün macht Schule“, um die weiteren Bepflanzungsmaßnahmen und Entsiegelungen auf dem Schulhof zu besprechen. Am Freitag, dem 10.01., wurden den Schüler:innen der Sekundarstufe II die Zeugnisse ausgehändigt. Am Donnerstag, den 16.01., trafen sich die Schulleitungen des Friedrich-Ebert-Gymnasiums und der Robert-Jungk-Schule, um die Abläufe des diesjährigen Abiturs und seiner Korrekturen zu besprechen. Wie auch im letzten Jahr, so werden wir also auch im Jahr 2025 mit den Kolleg:innen der Robert-Jungk-Schule zusammenarbeiten. Dann, am Samstag, den 18.01., folgte der wohl wichtigste Tag im Januar, wenn nicht sogar einer der wichtigsten Tage des gesamten Kalenderjahres:

Der „Tag der offenen Tür“. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass wir von 10 Uhr bis ca.13 Uhr ein „full house“ hatten. Schon im Eingangsbereich war der Hingucker die Popcorn-Maschine. Eltern und Schüler:innen, die uns an diesem Vormittag besuchten, waren restlos begeistert von der Vielzahl der Aktivitäten, der Freundlichkeit aller Beteiligten und von der überaus angenehmen Atmosphäre, die von der FEO-Schulgemeinschaft für unsere Besucher:innen geschaffen worden war. Ein Riesendank an den Förderverein und die Ge-samtelternvertretung, besonders an Herrn Akinci und Frau Moreno de Mirow, an alle Kol-leginnen und Schüler:innen, die diesen Tag für hunderte Interessierte zu einem wirklich lohnenden Erlebnis machten.

Am Dienstag, dem 21.01., fand sich Frau Paulick von der Robert-Bosch-Stiftung bei uns ein, denn wir haben uns beim „Deutsche Schulpreis“ beworben!

Das Klimaparlament und die mit ihm verbundenen Lehrkräfte haben die mit viel Geld ver-bundene Auszeichnung ins Auge gefasst, denn warum sollten wir uns mit so vielen Aktivi-täten der letzten beiden Jahre (Klima-neutrale Schule, Demokratiebildung, Achtsames Lehren und Lernen, FEO-Days) nicht bewerben, wenn es unter Umständen mehr Geld für unsere weiteren Projekte gibt? Nun sind wir gespannt darauf, ob wir in eine Nominierung kommen. Es winken bis zu 60 000 Euro!

Am 22.01. führten wir unsere Notenkonferenzen der Sekundarstufe I durch. Hier wurden auch Fördermaßnahmen für einige Schülerinnen und Schüler beschlossen.

Ebenfalls am 22.01. widmete die Klasse 7/D mit Frau Vergnaud dem „Freundschaftstag Deutschland-Frankreich“, dies mit zahlreichen Exponaten und Aktivitäten.

Am 23.01. (Donnerstag) waren wir dann wieder bereit für einen weiteren sehr wichtigen Termin im Kalenderjahr: Unser „Jugend debattiert Wettbewerb“:

Die Diskussionsthemen waren tatsächlich äußerst interessant und lebensnah. Es ist immer wieder erstaunlich, welche rhetorischen Talente unter unseren Schüler:innen zu finden sind! Der Wettbewerb begann morgens um 08 Uhr und endete um ca. 14.45 Uhr mit der Nominierung der drei besten Debattierenden: Namia Stange, May-Lin Ly und Melina Meinel (alle Klasse 8a). Unseren Siegerinnen drücken wir die Daumen für den Regionalwettbewerb am 13. Februar 2025. Hier gibt es weitere Informationen:

Für die Organisation des Wettbewerbs danke ich der Fachleiterin Deutsch, Frau Merker, und Ihrem Team, Frau Dallmann, Frau Träger, Frau Witte, Herrn Ehlers und Herrn Metzner-Kanaan.

Während des gesamten Monats Januar waren unsere fünf 9. Klassen im Betriebsprakti-kum. Sie wurden von unseren Klassenlehrer:innen besucht und gaben Auskunft über ihre ersten Erfahrungen im Berufsalltag. Hier möchte ich ausdrücklich Frau Siegemund für die exzellente Organisation und Koordination des Betriebspraktikums danken.

Am Dienstag, den 28.01., leiteten unsere Sozialpädagog:innen Herr Zobel und Frau Strasser die ersten Workshops zu den Themen „Deeskalierendes Verhalten in Konfliktsituationen“ in den 7. Klassen.

Außerdem begann die Sozialarbeiter:innen Frau Strasser und Herr Zobel mit der Erstellung eines Patenprogrammes der 8. Klassen für die Schüler:innen der Willkommensklassen. Hier waren die 8/A und Herr Metzner-Kanaan und Frau Saro die ersten, die sich meldeten. Ein herzliches Dankeschön!

Ebenfalls einen besonderen Dank möchte ich an die Organisator:innen des themenbezogenen Kollegiumstreffens gestern, am Donnerstag, 30.01. richten: Frau Mohn (auch für das tolle Eingangsreferat), Herr Stanze, Frau Junker, Herr Ehlers, Frau Lienenkämper, Frau Schult, Frau Witte, Herrn Walzberg und Herrn Wegener, – ich hoffe, ich habe hier nieman-den vergessen!). Es war eine großartige Veranstaltung, Die letzte Woche vom 27.01. bis heute, 31.01., verlief noch einmal ganz normal. Heute wurden dann in der 3. Stunde die Zeugnisse, zum ersten Male mit dem Berliner Verwaltungsprogramm LUSD erstellt, von den Klassenleitungen ausgegeben.

Hier bedanke ich mich im Namen des gesamten Kollegiums herzlichst bei unserem Verwal-tungsleiter, Herrn Petersen, für die unermüdliche und selbstlose Unterstützung. Ohne seine zusätzlichen Stunden der Programm-Einrichtung und Eingabe wären wir ziemlich un-ter Zugzwang geraten. Und auch unserem stellvertretenden Schulleiter Herrn Dr. Bröking sei an dieser Stelle für seine umfangreichen und nicht immer einfachen Knobel-Arbeiten am Stundenplan des 2. Halbjahres gedankt, ebenso wie Frau Beck, Frau Mohn und Frau Leo, die in unterschiedlichsten Bereichen die Schulorganisation aktiv unterstützen. So konnten alle ihre Stundnpläne für das 2. Halbjahr pünktlich erhalten.

Damit beginnen nun die wohlverdienten 5 Tage Winterferien!

Exkursionen

03.01.: Sek II (Q2+Q4): Kinoveranstaltung im Kiezkino EVA

03.01.: F. Vergnaud, F. Hirschberg 7/A „Museum Europäischer Kulturen“

06.01.: H. Schmittke, F. Junker, H. Juette,mit LKsGE und gksge im Kino EVA

15.01.: H. Leeck LK KU im Jüdischen Museum

15.01.: F. Hirschberg, H. Gomes und 7/A BKA „Platypus“ Englisches Theater

15.01.: F. Joshi und gk Religion im Alltag: Neue Synagoge Oranienburger Str.

23.01.: F. Siegemund und WPF 10 Berufsfindung: Spardabank

24.01.: F. Bastürk, F. Josh 10/D Workshop: Wie werden Lebensmittel produziert?

24.01.: F. Schult, H. Walzberg: Messehalle Schüler:inne Workshop zur Grünen Woche

24.01.: F. Joshi gk Religion im Alltag Messe Berlin

24.01.: H. Kimmritz, H. Hüsing WPF 8 Messe Berlin Grüne Woche Workshop

24.01.: F. Saro, F. Reinhardt 8/ berliner Dom und Lustgarten

24.01.: F. Luzin und Willkommensklasse 9W Theater Strahl

28.01.: F. Malzacher, F. Reinhardt 8/D Laib und Seele: Trinitatisgemeinde

Sehen. Hören. Lesen.

SEHEN
Seit gestern im Kino: „The Brutalist“

Adrian Brody als Holocaust-Überlebender Architekt in den USA der Nachkriegszeit soll für einen Millionär eine Bibliothek bauen …

HÖREN
Dan Olsen “Open Heart“

von der Playlist „Just Be”

LESEN
Tom Rachman “Die Unperfekten“

Zeitungen gelten ja als veraltet, aber in Wirklich-keit sind Redaktionen Brutstätten von Intrigen, Fehltritten und menschlichen Dramen: Rachmans Roman ist bis auf die letzte Seite hoch unterhaltsam!

LESEN FÜR UM 15
Sasa Stanisics „Wolf“

Dieser Erstling des jungen Autors erzählt eine ziemlich düstere Geschichte um das Mobbing von Kindern in einem Ferienlager in Brandenburg.

Es gibt jedoch eine Art Happy End …

Aus der Geschichte der Schule

Der Abiturjahrgang 1955 (70-jähriges Bestehen) schrieb in seiner Abschiedsrede:

„Verehrtes Lehrermaterial!
Ihr lieben, guten Süßen!
Fünf Jahre haben wir zusammengesessen, die Zeit ward nicht zu knapp bemessen, Auch durften wir so machen Fünfe schreiben, na ja, bei Zweien kann es ja nicht bleiben.
Seit heute sind wir nun entlassen, ich kann´s noch gar nicht richtig fassen Man steht jetzt vor der Penne Tor Und kommt sich wie n´entlassener Sträfling vor.
Man denkt: Na schön, na schön, damit ist nun Schluss, doch man weiß nicht, was man denn nun machen muss.“

Wichtige Termine:

Der Förderverein und die GEV beehren sich, alle unsere Eltern und Kolleg:innen zu einer Lesung für Erwachsenen in die AULA einzuladen: Am Dienstag, 11.03., um 19 Uhr liest die Schriftstellerin (Diogenes) Shelly Kupferberg (Ex-Schülerin unserer Schule!) aus ihren Büchern. Karten für 5 Euro werden nach den Ferien im Sekretariat erhältlich sein (inklusive Getränke …)

Und nun wünsche ich euch und Ihnen allen eine Woche erholsamer Winterferien!

Bildnachweis Titelbild: Bain, Public domain, via Wikimedia Commons

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